Deckblatt
Nach dem Anschreiben wollen wir einen Bestandteil der Bewerbung genauer betrachten, der nicht zwingend erforderlich ist, dennoch besprechen wir das Deckblatt an dieser Stelle. Denn wenn es eingesetzt wird, handelt es sich um das zweite Element das bei einer Bewerbung – nach dem Anschreiben – wahrgenommen wird.
Deckblatt als Blickfang
Das Deckblatt wird zwischen Anschreiben und Lebenslauf platziert. Schon bevor sich der Adressat mit den Unterlagen befasst, gewinnt er einen ersten prägenden Eindruck der Person. Und hier vergibt derjenige eine kostbare Chance, der lediglich ein Deckblatt mit Kontaktdaten und Bild gestaltet.
Bestimmen Sie den ersten Eindruck
Das Deckblatt bietet eine einzigartige Chance, Einfluss auf den ersten Eindruck zu nehmen, den der Arbeitgeber oder Headhunter von uns gewinnt! Stellen Sie sich vor: Der Adressat wird sich – ohne zusätzliche Informationen – eher mühsam durch Ihren Lebenslauf kämpfen. Gemeinsam mit dem Anschreiben kommen viele unterschiedliche Informationen zusammen. Diese Zahlen, Daten und Fakten sind nicht differenziert oder gewichtet. Wichtiges wird nicht von Unwichtigem getrennt. So überlassen Sie es dem Zufall, welche Informationen aus dem Lebenslauf haften bleiben.
Egal, ob Sie zwei oder zwanzig Jahre Berufserfahrung vorweisen: Sie wollen sich in Ihrer Bewerbung von Ihrer besten Seite zeigen, damit Sie zum Interview eingeladen werden. Sie bewerben sich auf eine ausgeschriebene Stelle. Alternativ verfassen Sie eine Initiativbewerbung. Diese wird an ein Unternehmen oder einen Personalvermittler gerichtet. So oder so sollten Sie beim Deckblatt Ihre stärksten Argumente zusammentragen, warum Sie für die angestrebte Position qualifiziert oder gar prädestiniert sind.
Individualisieren Sie das Deckblatt Ihrer Bewerbung
Schreiben Sie oben auf dem Deckblatt statt „Bewerbung“ den Namen des Arbeitgebers. Unterhalb Ihres Bildes führen Sie nochmals die Position auf, die Sie anstreben. Darunter verfassen Sie in drei bis fünf Zeilen Ihr Kurzprofil. Das ist keine leichte Aufgabe. Hier handelt es sich um eine Mischung aus
- Ausbildung
- Branchekenntnissen
- Stellenbezeichnungen im Werdegang
- Leistungen und Erfolge
- Persönlichkeitsmerkmale
Darunter können Sie mit einigen einzelnen Punkten noch die Aspekte herausheben, die eine besondere Bedeutung haben.
Das Ergebnis könnte in etwa folgendermaßen aussehen:
IT-Bereichsleiter im Konzernumfeld
Profil:
Innovative, marktorientierte und strategische Ausrichtung mit ausgewiesener technischer und kaufmännischer Kompetenz.
Erfahrungen in den Branchen Elektrotechnik/Elektronik, Automobilindustrie und Dienstleistung vom Familienunternehmen bis zum Großkonzern
Interdisziplinäre Führungskraft im internationalen Umfeld als Abteilungsleiter in Industrie und Dienstleistung
- Diplom Wirtschaftsingenieur (FH)
- Umfassende Projekt- und Prozesserfahrung
- Methodische Stärken und entscheidungsfreudig
- Konfliktfähig, lösungs- und serviceorientiert
- Konzeptions- und umsetzungsstark
